
Neunzehn Leute passen am Samstag in zwei kleine Zimmer. Fast jeder bringt Brot und Salz mit, und die Wohnung riecht nach Hefe. Auf dem Tisch stehen Schüsseln mit Aufstrich, Gurken und ein Stapel Servietten.
Der Korkenzieher wandert von Hand zu Hand, und die Gläser klirren im Zimmer. “Den Sekt aus dem Kasten schulde ich dir noch seit Montag”, lacht Hendrik. Der Tisch mit der Pappe wackelt nicht, obwohl alle gleichzeitig anstoßen wollen.
Britta klopft mit einem Messer an ihr Glas, bis alle auf sie achten. Der Krach wird leiser, und neunzehn Gesichter drehen sich zu ihr. “Ich kenne die halben Namen noch nicht, aber das reicht mir, danke euch…