
Noah wartet auf dem Bahnsteig in Triberg. Man sieht seine grĂŒne Weste schon von Weitem.
Noah ist Förster im Schwarzwald. Er kennt Hannah seit der UniversitÀt.
Der Zug aus Freiburg hÀlt am Nachmittag. Der Bus in den Ort fÀhrt zweimal am Tag. Noah nimmt ihren Rucksack.
âDu bist mĂŒde.â
âIch bin seit Juni unterwegs.â
âUnd was suchst du hier?â
Hannah sieht auf ihre Schuhe. Sie denkt an die Schule in Leipzig und gibt keine Antwort.
Die beiden gehen zu seinem Haus am Rand vom Wald. Der Wald riecht nach Harz und nach Pilzen.
Noah öffnet die TĂŒr. Der Winter ist hier sehr still. Das Zimmer drinnen ist einfach und sauber. Ein alter Ofen steht in der Ecke.
âIch habe wenig Platz. Du hast das Sofa. Und ich arbeite morgen um fĂŒnf.â
âIch komme ohne Anruf. Ich weiĂ.â
âDu kommst ĂŒberhaupt. Das ist mehr als sonst.â
âUnd morgen frĂŒh?â
âUm fĂŒnf.â
Hannah legt Schokolade auf den Ofen. Noah schneidet Brot und Wurst. Die zwei alten Freunde reden bis nach Mitternacht.
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