
Zwei Tage spĂ€ter steht Julia wieder am Stand. In der Nacht hat sie kaum geschlafen und war lange wach. âJetzt bin ich sicherâ, denkt sie. Die Luft ist noch kalt.
âIch tauscheâ, sagt Julia. Ihre Stimme ist fest, aber ihre Augen sind nass. Theresa nimmt die Jacke vorsichtig und legt sie ĂŒber ihren Stuhl. âDanke. Ich passe gut auf sie aufâ, antwortet sie.
Hinter dem Stand hĂ€ngt ein dĂŒnner Vorhang. Dort darf Julia das Kleid anziehen, und Theresa steckt Nadeln in den Stoff. âBitte ganz still stehen, ja?â, sagt sie.
âFertig!â, strahlt Theresa. Julia dreht sich vor dem Spiegel. Das Kleid passt jetzt, und sie fĂŒhlt sich plötzlich groĂ. âDu siehst toll aus. Und deine Jacke bekommt bei mir einen guten Platzâ, verspricht Theresa.
Am Abend hĂ€ngt Julia das Kleid in ihren Schrank. Daneben ist ein Haken frei. âHier war zehn Jahre lang die Jackeâ, flĂŒstert sie. SpĂ€t schaut sie sehr lange auf den Haken.
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