
Zwei Tage später steht Julia wieder am Stand. In der Nacht hat sie kaum geschlafen und war lange wach. “Jetzt bin ich sicher”, denkt sie. Die Luft ist noch kalt.
“Ich tausche”, sagt Julia. Ihre Stimme ist fest, aber ihre Augen sind nass. Theresa nimmt die Jacke vorsichtig und legt sie über ihren Stuhl. “Danke. Ich passe gut auf sie auf”, antwortet sie.
Hinter dem Stand hängt ein dünner Vorhang. Dort darf Julia das Kleid anziehen, und Theresa steckt Nadeln in den Stoff. “Bitte ganz still stehen, ja?”, sagt sie.