
Viele Reben wachsen am Hang ĂŒber dem See. Sie stehen in langen, geraden Reihen.
Emilia schneidet heute die alten Zweige. Ihre Schuhe stehen voller Erde. Hannah sammelt sie in einem Korb. Elias repariert den Zaun am Rand.
Niemand spricht ĂŒber den Februar. Die Reihen haben kein Ende. Elias sieht alle zehn Minuten auf die Uhr.
Alle drei decken am Mittag den Tisch unter dem Apfelbaum.
Brot, frischer Fisch aus dem See und kalter Most stehen auf dem Tisch. Emilia fĂŒllt drei GlĂ€ser.
Der Most schmeckt sĂŒĂ und sauer.
âDie Luft hier ist gut. Bleibt doch eine Woche.â
âIch komme jeden Monatâ, antwortet Hannah. âMit der FĂ€hre. Jeden Monat.â
Emilia legt ihr einen SchlĂŒssel in die Hand.
âDann nimm den. FĂŒr den Garten.â
Die Sonne liegt flach ĂŒber dem Wasser. Emilia lĂ€chelt und glaubt ihr sofort.
Hannah und Elias fahren am Abend nach Hause.
âJeden Monat. Von Leipzig aus. Sechs Stunden.â
âDiesmal stimmt es wirklich.â
âDas will ich sehen.â
âDas sagst du jedes Mal.â
Hannah schlieĂt die Hand um den SchlĂŒssel.
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