Halb fünf. Clara stellt das Fahrrad neben den Steg. Es ist noch dunkel, aber nicht mehr ganz. Der Wannsee liegt schwarz und glatt vor ihr, als hätte ihn jemand frisch aufgegossen.
Seit drei Wochen schläft sie schlecht. Heute Nacht hatte sie um drei aufgegeben, sich angezogen und ist losgefahren, ohne nachzudenken.
Sie setzt sich auf das Holz. Es ist kalt durch die Hose. Egal.