
Eine Woche spĂ€ter lĂ€uft Julia zehn Kilometer mit. Diesmal fĂ€ngt sie hinten an. Die Sonne scheint, und auf dem Main fĂ€hrt ein langes Frachtschiff. âHeute laufe ich eine gute Zeitâ, denkt Julia.
Nach sechs Kilometern bleibt Moritz plötzlich stehen. Er hĂ€lt sein Knie und verzieht das Gesicht. âLauf weiter, du bist gerade so gutâ, sagt er. Julia sieht nach vorne und dann wieder zu ihm. âNein, wir gehen zusammenâ, antwortet sie.
Sie gehen den Rest langsam am Ufer entlang, unter den HochhĂ€usern vom Bankenviertel. âDie Linie elf fĂ€hrt fast bis zu deiner TĂŒrâ, sagt Moritz. Julia lacht richtig laut.